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Vom Fraunhofer IWS Dresden wird derzeit ein Technologiepostprozessor
entwickelt. Dieser ist das Herzstück des Projektes Integrierte Härterei.
Er berechnet aus den CAD-Daten der Werkzeugkontur und der zu härtenden
Bereiche ein CNC-Programm für das Laserstrahlhärten der verschleißbeanspruchten
Werkzeugkanten. Zur Erstellung des CNC- Bahnprogrammes wird ein handelsübliches
5-Achs-fähiges CAM-System verwendet.
Da der gescannte Laserstrahl ein nicht rotationssymmetrisches Werkzeug
ist und dieses optimal zur Vorschubrichtung ausgerichtet sein muss, verfügt
das Lasermodul über eine eigene Drehachse. Die Position dieser Drehachse
muss das CAM-System ebenso mit berechnen. Weiterhin stellt das CAM-System
über die üblichen Informationen hinausgehend auch Volumeninformationen
des Bauteilmodelles zur Verfügung, die für die Simulationsrechnungen
des Technologieprozessors benötigt werden. Das Ergebnis ist ein CNC-Bearbeitungsprogramm
welches das Laserstrahlhärten der Werkzeugkonturen ermöglicht.
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